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Mittwoch, 22. Juli 2015

"Sie" von Stephen King und die Verfilmung "Misery"

Den Film „Misery“ habe ich schon unzählige Male gesehen, auch eine prägende Jungenderfahrung.
Nun habe ich endlich auch das Buch gelesen. Ich konnte günstig die schicke Weltbild Edition erwerben. Und tatsächlich: Näher konnte ich nicht an das Gefühl kommen, dass ich hatte, als ich King im Kindheitsalter gelesen habe. Dieses Gefühl wird nie wieder so sein aber ich spürte beim Lesen doch sehr die Erinnerung an diese Tage (und Nächte) von früher. Interessant war natürlich auch zu erfahren, inwieweit sich der Film vom Buch unterscheidet. Tatsächlich nicht wesentlich aber doch schon in einigen entscheidenden Szenen. Es ist vielleicht bekannt, dass die berühmte Bein-Szene des Films im Buch wesentlich brutaler und blutiger ist. Aber für den Film funktioniert es glaube ich besser so, wie es ist. Im Buch gibt es den alten Dorf-Scheriff, der Annie im Verdacht hat, nicht. Es gibt andere Polizisten, die später auftauchen. Natürlich erfährt man auch mehr über die Geschichte von Annie Wilkes aber ich finde, der Film hat an den richtigen Stellen gestrafft und funktioniert für sich perfekt. Ich hatte auch immer Kathy Bates beim Lesen vor Augen. 

Das Buch war jedenfalls ein echter Trip, was realistischen Horror angeht. 
Man leidet wirklich mit Paul Sheldon mit. 

Eine echte Erfahrung und superspannend!

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