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Freitag, 23. Juni 2017

Kleines, großes Update

Ja, ich habe diese Seite vernachlässigt. Und das ist ganz schön untertrieben. Aber es ist heute ja auch nicht einfach, alle Kanäle zu beliefern und aktuell zu halten. Bei Facebook bin ich am meisten aktiv. Dann Instagram. eigentlich kommt Twitter schon viel zu kurz. Ich hatte die Sache mit der Homepage / Blog völlig aus den Augen verloren - erschien mit angesichts der sozialen Netzwerke auch irgendwie so 90er Jahre. Aber die Seite hier ist ja nun online - und veraltet. Dabei ist ja einiges passiert! Ich habe meinen Thriller 50 Pieces for Grey veröffentlicht. Dann bin ich mit meiner Kurzgeschichte "Einhorn Joe" in der Anthologie "13 Shades of Unicorn" vertreten, die einigen Erfolg verbuchen kann und ja voll im Trend liegt. Und aktuell habe ich meinen neuen Horrorthriller "Helter Skelter Redux" fertig geschrieben. Also es ist einiges los und ich werde nun auch hier davon berichten.

Mittwoch, 22. Juli 2015

"Sie" von Stephen King und die Verfilmung "Misery"

Den Film „Misery“ habe ich schon unzählige Male gesehen, auch eine prägende Jungenderfahrung.
Nun habe ich endlich auch das Buch gelesen. Ich konnte günstig die schicke Weltbild Edition erwerben. Und tatsächlich: Näher konnte ich nicht an das Gefühl kommen, dass ich hatte, als ich King im Kindheitsalter gelesen habe. Dieses Gefühl wird nie wieder so sein aber ich spürte beim Lesen doch sehr die Erinnerung an diese Tage (und Nächte) von früher. Interessant war natürlich auch zu erfahren, inwieweit sich der Film vom Buch unterscheidet. Tatsächlich nicht wesentlich aber doch schon in einigen entscheidenden Szenen. Es ist vielleicht bekannt, dass die berühmte Bein-Szene des Films im Buch wesentlich brutaler und blutiger ist. Aber für den Film funktioniert es glaube ich besser so, wie es ist. Im Buch gibt es den alten Dorf-Scheriff, der Annie im Verdacht hat, nicht. Es gibt andere Polizisten, die später auftauchen. Natürlich erfährt man auch mehr über die Geschichte von Annie Wilkes aber ich finde, der Film hat an den richtigen Stellen gestrafft und funktioniert für sich perfekt. Ich hatte auch immer Kathy Bates beim Lesen vor Augen. 

Das Buch war jedenfalls ein echter Trip, was realistischen Horror angeht. 
Man leidet wirklich mit Paul Sheldon mit. 

Eine echte Erfahrung und superspannend!

Mittwoch, 27. August 2014

„Kurz bevor dem morgen graut“ von Andreas Kimmelman

http://www.amazon.de/Kurz-bevor-dem-Morgen-graut-ebook/dp/B00C59005E/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1409152079&sr=8-1&keywords=andreas+kimmelmann


Ich bin immer auf der Suche nach guten Kurzgeschichten aus dem Horrorgenre und die sind nicht so leicht zu finden. Zumindest solche, die meinem Geschmack entsprechen. Als ich die Geschichtensammlung „Kurz bevor dem Morgen graut“ auf mein Tablet geladen hatte und mit dem Lesen anfing, war mir schnell klar, hier einen richtigen Treffer gelandet zu haben. Abwechslungsreiche Geschichten, die sich nicht in Beschreibungen von Eingeweiden und Folter suhlen, sondern auf Spannung und Grusel setzen. Und dabei noch wirklich gut geschrieben sind. Kein Wunder also, dass ich in kurzer Zeit alle der 11 Geschichten durch hatte.
Lenas Nachtgesang – Ein junges Mädchen ist ganz alleine als Tramperin unterwegs. Perfektes Setting für einen Horrorfilm oder wie in diesem Fall für  eine überraschende Kurzgeschichte.  Zuerst wird es abgründig, dann mysteriös. 

Die weisse Fee des Todes – Hier hat mich der Autor wirklich gekriegt. Ein kleiner Junge ist auf der Flucht, nachdem er ansehen musste, wie seine Elter ermordet wurden. Sehr spannend und das Ende hat mich beeindruckt.

Kiandra – Dies ist eine Geschichte, die in der Ich Form erzählt wird. Ein todgeweihter Mann schreibt einen Kommissar und will ihm die Wahrheit über eine verhängnisvolle Nacht mitteilen. Diese Wahrheit ist sehr mysteriös und verstrickt.

Dieselben Augen – Erzählt wird hier eine Geschichte über Schuld und Sühne. Tom Bogenhart ist ein Spieler und Lebemann, dem sein persönliches Vergnügen am wichtigsten ist. Er bekommt die Gelegenheit, über sein Leben und die Konsequenzen dessen nachzudenken.

Vatertag – Harter Stoff, der auch von Jack Ketchum hätte sein können. Wir bekommen Einblick in das Leben einer Frau, die nach dem Tod des Mannes überfordert ist. Diese Überforderung  bekommt der Sohn zu spüren. Sehr, sehr gut geschrieben und mutig, dieses Thema zu verarbeiten.

War das was? – Eine nette, kleine Gruselgeschichte die Spaß macht. Ein paar Freunde wandern durch den Wald, es wird dunkel und irgendetwas scheint sie zu verfolgen. Ganz klassischer Grusel. Nett aber für mich die schwächste Geschichte der Sammlung. 

Malkowskis Rückkehr – Sehr clevere Krimigeschichte mit starkem Mysterietouch. Die Hauptfigur könnte auch locker der Titelheld einer Serie sein. Walter Malkowski spielt Anwalt der Toden – im wahrsten Sinne, den Geister suchen ihn Heim.

Nur raus – Eine schöne Geschichte, in der sich ein Mann auf eine Schlafexperiment einlässt. In der Traumwelt ist alles möglich und Zeit und Raum spielen keine große Rolle.

In diesem Sommer wird alles anders – Eine Geschichte ohne übernatürlich Elemente und genau deshalb hat sie mir auch gefallen. Eine Frau leidet unter ihrem permanent untreuen Ehemann. Selbst im gemeinsamen Urlaub kann er es nicht lassen. Man(n) sollte die Rache eine Frau aber fürchten. Böse, böse diese Geschichte!

Verstörende Beklemmung – Und zum Schluss gibt es wieder harten Stoff. Erzählt wird eine Geschichte aus den 1980er Jahren in einer kleinen, ländlichen Gegend. In dieser ist Gewalt und Missbrauch an der Tagesordnung. Besonders Frauen und Kinder haben hier zu leiden. Sehr gut ein eindringlich geschrieben.

Am besten haben mir in dieser Sammlung „Die weisse Fee des Todes“, „Vatertag“ und „Verstörende Beklemmung“ gefallen. Aber auch die anderen Geschichten wussten zu unterhalten. Kimmelmann hat genau meinen Geschmack getroffen und vermischt gekonnt harten psychologischen Horror mit übernatürlichen Elementen. Ich kann dieses Buch wirklich jedem Horrorfan nur wärmstens empfehlen.


Donnerstag, 31. Juli 2014

Meine Kurzgeschichtensammlung IMPROBUS ist nun erhältlich!

Tod und Wahnsinn in fünf Erzählungen

A. M. Arimont zeigt in seinen Geschichten, dass der wahre Horror immer und überall um uns herum lauert. Gerade da, wo man sich am sichersten fühlt, schlägt das Grauen am härtesten zu. Fünf Erzählungen, in denen der Horror unerwartet in die alltägliche Welt eindringt.


Morgendämmerung
Ein neuer Sommertag beginnt in einem ruhigen Vorstadtort. Hier, wo sich Haus an Haus reiht, herrscht noch Ruhe und Ordnung. Doch wie gut kennt man seine Nachbarn wirklich? Was wäre, wenn Tod und Wahnsinn gleich nebenan wohnen?


Tunnelblick
Du fühlst Dich in Deiner Wohnung sicher, doch vielleicht wartet ER dort schon auf Dich. Für IHN ist töten so einfach wie atmen und vielleicht bist Du schon sein nächstes Opfer. Ein Mann berichtet von seiner nicht ganz alltäglichen Arbeit.


Durch die Nacht
Eine Frau ist in einer stürmischen Nacht alleine im Auto unterwegs. Als das Benzin ausgeht, muss sie an einer einsamen Tankstelle halten. Der Regen will nicht nachlassen und diese Nacht soll eine denkwürdige werden.


Kneipengeschichten
Ein Mann erzählt von seinem Alltag als Wirt. Als eines Abends ein ungewöhnlicher Mann seine Kneipe betritt, kann er noch nicht ahnen, welches Grauen dieser Abend noch bringen wird.


Der Weihnachtsbaum
Der 24. Dezember – ein stressiger Tag für die Kassiererin Christine. Als endlich Feierabend ist, will sie nur noch schnell zu ihren Liebsten nach Hause. Doch das Schicksal hat etwas anderes für sie vorgesehen. 
 
Zu haben hier:

Dienstag, 1. Juli 2014

Neue Kurzgeschichte "Der Weihnachtsbaum"

Ich fing mit der Arbeit an dieser Kurzgeschichte bereits im Dezember 2013 an. Der Plan war natürlich diese um die Weihnachtszeit fertigzustellen. Nachdem ich zwei Seiten fertig hatte, gefiel sie mir aber nicht mehr. Irgendetwas stimmte nicht, ich konnte zu diesem Zeitpunkt aber nicht genau sagen, was es war. Der Einstieg schien nicht so recht zu passen, also verschwand die Geschichte mit dem Arbeitstitel "Driving Home for Christmas" erstmal in der Schublade. Anfang Juni diesen Jahres holte ich sie dann wieder hervor und mit neuem Schwung habe ich sie dann auch fertiggestellt. Mein Lektor war recht angetan und schickte mir die Korrektur mit der Anmerkung: "Wieder ein echter Arimont. Klasse!" zurück. Alles gut also.

Ich weiß momentan aber nicht so genau, was ich nun damit mache. Einzeln möchte ich sie eigentlich nicht veröffentlichen. Dies kann ich eventuell dieses Jahr zu Weihnachten noch tun. Vielleich für eine Amazon Aktion, mal sehen. Momentan überlege ich, was man so mit Kurzgeschichten überhaupt anstellen kann. Vielleicht drei am Stück als eigenes Werk veröffentlichen? Jack Ketchum hat dies mit Triptych gemacht oder auch Horror-Expertin Carmen Weinand mit In Dir. Für eine große Horrorgeschichtensammlung fehlen noch ein paar, damit es sich lohnt. Fragen über Fragen und während man auf Eingebung wartet, schreibt man einfach weiter.



Donnerstag, 8. Mai 2014

Neue Rezension zu "Morgendämmerung"

Claudia Kolberg schreibt auf Ihrem Blog blog.claudis-gedankenwelt.de unter anderem auch fleißig Buchkritiken. Netterweise wurde dort nun auch meine Kurzgeschichte "Morgendämmerung" besprochen.
Und ich kann mich somit über die vierte 5 Sterne Rezension auf Amazon freuen!

Hier gehst zu Kritik: http://blog.claudis-gedankenwelt.de/?p=2336 

Und hier gibt es "Morgendämmerung" zu erwerben.

Samstag, 3. Mai 2014

Der Mitternachts-Fleischzug

Die erste Geschichte aus "Das erste Buch des Blutes" von Clive Barker. Ich hatte vor einiger Zeit schon die Verfilmung gesehen, weshalb mir der Inhalt und vorallem das Ende schon bekannt war. Macht aber nichts, denn ich war sehr gespannt, wie Barker so schreibt. Bisher hatte ich noch nichts von ihm gelesen. Die Geschichte handelt von dem Reporter Leon Kaufman, der sich für eine Mordserie interessiert, die die Öffentlichkeit bisher gar nicht als solche wahrgenommen hat. Besonders brutal zugerichtete Leichen wurden in der New Yorker Ubahn gefunden. Regelrecht ausgeweidete Körper die wie Schlachtvieh in den Wagons aufgehangen wurden. Auffällig dabei ist aber die sorgfältige Präparation. Es wurden den Opfern gründlich jegliche Körperbehaarung entfernt nur von wem und warum? Dies ist die Frage, die einem beim Lesen beschäftigt. Obwohl man den Täter auch recht früh präsentiert bekommt, möchte man unbedingt wissen, was dahinter steckt. Seine Motivation erscheint doch sehr geheimnisvoll. Ja, die Geschichte ist sehr blutig aber ohne in detaillierte Splatterbeschreibungen abzugleiten, was ich sehr begrüße. Auch die Reaktionen von Kaufman finde ich gelungen beschrieben. Wenn die eigene Realität zusammenbricht, dann passiert etwas mit dem Verstand. Und dies führt eben auch zu körperlichen Reaktionen. Das Ende ist wirklich bizarr und unheimlich. Deshalb hat mir diese Geschichte auch wirklich gut gefallen. Horror pur.

Der Mitternachts-Fleischzug - Clive Barker - Das erste Buch des Blutes